Änderungen im Microsoft Lizenzprogramm „Open License“

Wie kürzlich angekündigt, stellt Microsoft ihr Open-License-Programm zum 31.12.2021 ein. Das Lizenzierungsprogramm wurde vor ca. 20 Jahren für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt, um On-Premise-Produkte wie Office, Windows Server, Exchange Server oder SQL-Server dauerhaft lizenzieren und zu Volumenpreisen erwerben zu können.

Wolken aus Papier neben einem Laptop auf dem Schreibtisch

Mit der Abkündigung verfolgt Microsoft das Ziel, das Kauferlebnis sowohl für Endkunden als auch für Partner zu vereinfachen. Microsoft hat daher neue Bezugswege wie das Cloud-Solution-Provider-(CSP) Programm geschaffen, um die komplexen Volumenlizenzverträge langfristig zu ersetzen.

 

Bisher betraf die Abkündigung des Open-License-Programms nur kommerzielle Kunden. Nun nimmt Microsoft die Abkündigung für alle Kundentypen vor. Demnach können Kunden aus den Segmenten „Kommerziell“, „Government“, „Academic“ sowie „Non-Profit“ nach dem 31.12.2021 nicht mehr einen neuen Open-License-Vertrag abschließen oder über einen bestehenden Vertrag weitere Lizenzen oder die Verlängerung einer bestehenden Software Assurance erwerben.

 

Optionen ab 01.01.2022:

  • Erwerb von On-Premise Software ohne Software Assurance über CSP-Programm (siehe auch TechniData-News vom 26.01.2021)
  • Erwerb von On-Premise Software mit Software Assurance über Open-Value-Lizenzprogramm
  • Verlängerung vorhandener Software Assurance über Open-Value-Lizenzprogramm
  • Erwerb von Onlinediensten (Microsoft 365) und Azure-Services über CSP-Programm
  • Erwerb von Onlinediensten (Microsoft 365) und Azure-Services alternativ über Open-Value-Lizenzprogramm
  • Für Government-, Academic- und Non-Profit-Kunden wird die On-Premise Software ab Juli 2021 auch über das CSP-Programm erhältlich sein; gesonderte Preise nur für Academic und Non-Profit

 

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